Mario Mantese der Erleuchtungs-Bluff

Mario Mantese der Erleuchtungs-Bluff

Ist Mario Mantese Biografie gefälscht?

Mario Mantese behauptet in seiner Biografie von einem Unbekannten in der Strasse erstochen worden zu sein. In der englischen Biografie bei Wikipedia über die damalige Gruppe Heatwave, in der er den Bass gespielt hat, steht aber eine andere Geschichte.

Lesen Sie, was eine ihm nahestehende Frau über die Messerattacke von damals erzählt. Die angebliche Messerattacke von Mario Mantese: Mantese Weiterlesen

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Erleuchtet, aber keine Ahnung

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Das schreibt die Sektenberatungsstelle Infosekta über Mario Mantese

Die teilweise widersprüchlichen und oft unzusammenhängenden Aussagen von Mario Mantese können weiter zur Verwirrung und Verunsicherung beitragen.

Im Klartext: Mantese redet spirituelles Blech.

Aufgrund der starken Betonung der Meister-Schüler-Beziehung im Satsang – Erkenntnis geschieht
durch die Beziehung zum erleuchteten Meister – besteht die Gefahr einer seelischen
Abhängigkeit vom Meister. 

In seinem Darshans muss man einen ganzen Tag Schlange stehen um dann einen kurzen Blick auf den auf der Bühne auf einen Thron sitzenden Meister zu haben. Wenn man dann vor ihm steht, schaut er wissend auf einen, bewegt heftig seine Arme, so, als ob er etwas im Imaginären verschieben würde und dann wird man weiter gewunken. Ich selbst war zwei mal dort und habe die Prozedur erlebt. Nichts, aber wirklich gar nichts hat sich bei mir bei diesem Gefuchtel bewegt. Und damals hab ich noch an die „Meisterschaft“ dieses Mannes geglaubt.

Der wahre Hintergrund ist der: Mantese freut sich daran, wie ein Messias angebetet zu werden, weil er ein Riesen Ego hat, das einfach gerne angebetet wird.

Wer spiritueller Lehrer spielt, will nur Beachtung – das ist alles

Seit undenklichen Zeiten gab es auf unserem Planeten Erde Menschen, die vorgeben wichtige Stufen der spirituellen Verwirklichung erreicht zu haben. Viele von ihnen treten in die Öffentlichkeit auf, um die Aufmerksamkeit der Menschheit auf sich selbst zu lenken. Sie wollen beachtet werden, behaupten aber, nur die diejenigen begleiten zu wollen, die zu höheren Bewusstseinsebenen bereit wären. Lachhaft.

Das ist in Wahrheit Scharlatanerie. Es geht im Kern nur um sie selber. „Bitte seht mich als allwissenden Guru, Weisen, Zauberer“. Die Ehrerbietung, diese ehrfürchtige Fragen der Anwesenden, dieses angehimmelt werden, ist im Kern der Antrieb „lehren“ zu wollen. Darin ist Mantese nicht unähnlich Om C Parkin. 

Andere wiederum leben diskret zurückgezogen in den Bergen des Himalaja, das ist wahrhaft. Sobald sie aber Bücher schreiben, Satsangs oder Darsahns geben, wollen sie von anderen als außergewöhnlicher Meister betrachtet werden. Sie wollen mit übernommenen, scheinbar „radikalen“ Lehren, mit denen sie die Sucher beeindrucken wollen, zeigen, wie toll sie sind. Nicht besser, als ein Kind das sagt: „Schau mal, wie toll ich mit meinem Fahrrad über die Rampe springen kann.“ Das Treffen mit diesem angeblich befreiten Meister, den man in die Kategorie „Möchtegern“ einordnen kann, provoziert höchstens eine Krise und eine große Destabilisierung. Es ist eine Unterhaltungsreise, vergleichbar mit einem spirituellem Freizeitpark. Da ist keine Liebe, keine Weisheit und auch keine unermessliche Stärke, die die Besucher bei seinen Darshans erfahren. Das ist lediglich eine Show-Veranstaltung mit sakral, monumentaler Musik, die den „Meister“ in abgehobene Spähren projizieren soll. Das Leben geht für den Besucher danach genauso sorgenvoll und belastend weiter, wie es vorher war.

Niemand  ist durch Mantese in die „Rückkehr zum unendlichen Nicht-Sein“ geraten, wie er es verspricht. Einfach ein grosser Bluff – und keiner merkt es.

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Mario Mantese und seine angebliche Reise durchs Jenseits

Mantese gibt vor, in seinem Koma im Jenseits gewandelt zu sein.

Er schrieb ein Buch „Visionen des Todes“, in dem er diese Reise beschreibt.

Dieser angebliche Reisebericht ist kein Nahtodbericht eines Sterbenden, es ist eine beliebige Fiktion, die in jedem Fiebertraum, in jeder Tagtraumfantasie, in jedem Drogenrausch hätte entstehen können. In diesem Buch ist nicht der Hauch einer spirituellen Erkenntnisse versteckt.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Fiebertraum und den schreiben Sie am nächsten Morgen auf. Der Traum geht ungefähr so: Sie laufen durch eine wilde, zerklüftete Landschaft… und begegnen irgendwann ein paar Wesen, die ihnen Angst einjagen… dann kommen sie auf einen Hügel und dort begegnet Ihnen ein paar Männer, die sie auslachen… dann fahren Sie in einem Zug durch eine Tallandschaft… dann entdecken Sie eine Flasche, aus der sie trinken wollen, aber es ist kein Wasser drin… dann sehen Sie eine Kolonne von Wesen mit kahlen Schädeln, die ins Tal ziehen „…

Das ist jetzt nicht von mir erfunden, sondern das sind haargenau Teile aus diesem Buch. So geht es das ganze Buch, ungefähr über 140 Seiten weiter. Was ist die Botschaft? was mach ich damit? Was soll das Ganze? Schulterzucken auf allen Ebenen.

Das ist so, als ob einer seinen LSD – Rausch beschreibt und das als grossartige Erkenntnis weiterverkaufen will.

Letztes Update: 23. Mai 2019