Eine Berührung bestätigt den Menschen in seiner Existenz.
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Manchmal fragt man sich, warum eines der schönsten Dinge im Leben nur so schwierig sein kann. Flirten mag jeder und ist von der Natur auch so gewollt, und doch wirkt man dabei manchmal genauso elegant wie eine Kuh im Galopp. Aber gerade die natürlichsten Flirts sind doch die schönsten - alles scheint dabei wie von selbst zu laufen...
Damit deine nächste Begegnung mit flirtgeeigneten Mitmenschen an Eleganz gewinnt, habe ich einige der hilfreichsten Einsichten aus meiner zehnjährigen Erfahrung mit Flirtwilligen hier zusammengetragen. Alle sind sehr hilfreiche Hinweise, die dir zu schöneren Erfahrungen verhelfen - aber es bleiben nur nette Gedanken, wenn du sie nicht ausprobierst. Also viel Spaß beim entdecken!
Bevor man überhaupt etwas sagen konnte, kommt sie: die Angst. Das Gewicht der Angst korreliert dabei merkwürdigerweise mit der Stärke deines Interesses und ihrer Schönheit. Es gibt nun viele Möglichkeiten, der Angst Herr zu werden. Drei sofort Anwendbare kannst du für dich ausprobieren:
1. Befolge die 3-Sekunden-Regel.
Sie besagt, dass du innerhalb von drei Sekunden auf die Dame zugehen mußt, sobald du bemerkt hast, dass du dich für sie interessierst. Dann haben die Hormone kaum Zeit, sich angsterfüllend in dir breit zu machen!
2. Aktiviere bewußt eine entspannte Atmung.
Wann immer man Angst hat, verändert sich die Atmung - das ist im Körper so eingebaut. Sie verlegt sich dann in den Brustkorb und wird flach und schnell. Verändere das bewußt, sobald du die Angst spürst: atme tief und entspannt in den Bauch. Es wird einige Atemzüge brauchen, aber du wirst merken, wie du ruhiger wirst, denn der Körper kann in der Bauchatmung genauso wenig Angst empfinden, wie ein Dieselmotor Superbenzin
3. Hier wirds psychologischer und die Meisterschaft darin braucht etwas Übung, aber:
Lerne, die Angst zu genießen.
Denn eigentlich ist es keine Angst, zumindest nicht zu Beginn. Am Anfang ist es Aufregung, die dich lebendiger machen soll, um die Situation zu meistern. Das Leben sagt dir: schau hin! Warum auch nicht, man sieht ja etwas Schönes, zu dem man sich hingezogen fühlt. Erst wenn man diesem ersten Impuls nicht folgt, wird daraus übersteigerte und dann kaum mehr händelbare Aufregung. Diese bekommt dann den Namen Angst.
Und vergiss nicht: Mut ist, es trotzdem zu tun.
Wenn die Aufregung überwunden und die Füße sich in Bewegung gesetzt haben, kommt das nächste: die Ausstrahlung, oder: dein Charisma. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du die beiden großen Ds benutzt: "Deo & Dusche" und eine gute Körperpflege betreibst. Es wird schwer, dein Charisma wahrzunehmen, wenn Körper- und/oder Mundgeruch diesen subtilen ersten Eindruck vergewaltigen.
Charisma ist in den ersten Schritten einfach, erst mit der Tiefe kommt die Arbeit. Hier läßt sich endlos viel trainieren und es wird sogar ein Event "Charismatica 2009" nur zu diesem Thema geben, da ich es für ungemein wichtig erachte. Ich gebe dir hier schon vier Tips, wobei die ersten beiden nur zu gern als "kenn ich schon" abgetan werden, aber interessanterweise trotzdem immer vergessen werden. Sie sind das Einmaleins, also achte besonders darauf!
1. Lächeln!
Eigentlich ganz einfach, fällt aber natürlich mit erhöhter Angst schwer und wirkt dann so entspannt wie nach einem Zahnarztbesuch. Hast du Angst, lese den ersten Abschnitt noch einmal. Ein ehrliches und natürliches Lächeln zeigt sich nicht nur in den noch oben gezogenen Mundwinkeln, sondern -und das macht tatsächlich 50% des Lächelns aus- in den Augenwinkeln: diese sind zu kleinen Lachfalten zusammengezogen. Wird das weggelasen, wirkt das Lächeln künstlich und damit wie mit schlechten Absichten.
Lächle doch jetzt einmal bewußt, dann halte das Lächeln und geh so vor einen Spiegel. Viele, die ich trainiert habe, dachten, sie würden lächeln, taten es aber so subtil, dass es nirgends im Gesicht mehr zu finden war. Da darf man sich nicht wundern, wenn man kein Lächeln zurück bekommt, oder?
2. Blickkontakt
Anstarren macht Angst, wegschauen zeigt Desinteresse. (Witzig, dass viele Frauen gerade letzteres verwenden, um Interesse zu zeigen! Ja richtig, auch übertriebenes Nichtbeachten deutet klar auf Interesse der Dame hin.) Was also tun? Entspanntes ansehen, ein paar Augenblicke länger als bei "Nur-Freunden". Wenn du dabei etwas aufgeregter wirst und ein Kribbeln in der Magengegend spürst, wunderbar. Genau das soll es ja auch erzeugen! Und wenn du dein Kribbeln spüren kannst, kannst du fast sicher sein, dass auch der Magen deines Gegenüber gerade wohlig zu kribbeln anfängt.
3. Der Weg ist das Ziel.
Und der Weg ist Spaß. Wenn du klare Absichten mit deinem Lächeln verfolgst, nämlich, dass sie zurück lächelt, kannst du in dem Spiel verlieren. Und dann fühlt man sich schlecht. Lächelst du nur aus dem Grund, weil du lächeln willst, machst du dein inneres Gefühl nicht abhängig von der Reaktion des anderen! Du lächelst einfach, weil du Spaß daran hast, und genau den Spaß wirst du finden. Lächelt sie nicht zurück, egal, du hast es ja nicht für sie getan. Lächelt sie zurück, wunderbar, dann sag doch Hallo!
4. Beharrlichkeit
Frauen testen gerne deine männliche, offensive Energie. Wenn du also schon beim ersten Nein den Schwanz einkneifst, wird dieser auch nie ausgepackt werden. Aufdringlich soll es zwar auch nicht werden, das wäre du sehr machohaft und ebenso wenig attraktiv, aber wenn du wirklich Interesse an ihr hast -so denkt sie- gibst du nicht so einfach auf. Hast du keine passende Reaktion parat, dann verwende doch einfach einen meiner Lieblingssätze von James Bond: "Wie charmant Sie 'Nein' sagen können!" Tricky.
Das wichtigste Thema, um das man sich gern windet wie ein Regenwurm am Haken, ist die Ehrlichkeit. Ehrlich zu sein, wird meist verhindert durch mangelndes Selbstbewußtsein und schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, die man jetzt vermeiden will. Unehrlichkeit ist ein besonders bitterer Boden für ein frisches Pflänzchen der Liebe, das süße Früchte tragen soll. Darüber kann man ein ganzes Buch schreiben, aber hier schon einmal eine praktische Anwendung dieser Einsicht:
Komplimente:
Je bombastischer, um so wirklungsvoller, scheinen manche noch zu denken. Falsch. Das ist wie mit dem Pfeffer, ein wenig würzt, zuviel vedirbt. Halte also deine Komplimente ehrlich, einfach und nicht auswendig gelernt. So sind sie glaubwürdig und treffen dort, wohin du beabsichtigst: ins Herz. Ein "Du siehst ja nett aus, es macht bestimmt Spaß, dich kennen zu lernen!" und "Du bist eine tolle Frau!" wirken viel sympathischer als "Du bist schöner als ein Meer aus Rosen!"

